Fragen und Antworten zum christlichen Glauben.

 

Howard Taylor.

Diese Fragen und Antworten wurden in ihrer Erstveröffentlichung in leicht abgeänderter Fassung von Rutherford House, Edinburgh, als Buch aufgelegt: Faith and Understanding (Glauben und Verstehen), vom obengenannten Autor.

 

Wie wir Gott kennen können.

Das Wesen Gottes.

Die Schöpfung.

Das Böse.

Gnade ist verheißen in Israel.

Jesu Geburt und Leben.

Der Messias, sein Leiden und Sterben als Mensch.

Der Sieg Christi.

Der Heilige Geist und die Kirche.

Gnade und Gesetz.

Taufe und Abendmahl.

Vollendete Erlösung.

Das Himmelreich.

 

 

 

 

 

Wie wir Gott kennen können.

 

 

Howard Taylor.

 

 

 

1. Frage: Können wir Gott kennen?

 

Antwort. Ja, er möchte, dass wir ihn kennen und lieben, so, wie er uns kennt und liebt. Deswegen hat er uns geschaffen und das Leben gegeben. Wir wurden zu seinem Willen geschaffen.

 

 

 

2. F. Wie können wir ihn kennen?

 

A. Wir können ihn dadurch kennen, dass er zu uns spricht und wir zu ihm sprechen – so, wie wir auch jeden anderen kennen. Wir können jedoch niemanden kennen, den wir hassen. Liebe muss uns verbinden.  

 

3. F. Liebt jeder Mensch Gott?

 

A. Nein, zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht. Die Menschheit hat aufgehört, Gott zu vertrauen. Wir sind stolz geworden und haben gegen ihn aufbegehrt und die Welt so verdorben. Wenn Gott nun zu uns spricht, spricht er zu uns über unseren Stolz und unser Aufbegehren und sagt uns, wie wir ihn wieder lieben können.

 

 

 

4. Frage: Gott ist im Himmel und wir sind auf Erden – wie kann er also zu uns sprechen?

 

A. Es begann damit, dass er zu uns durch sein erwähltes Volk Israel sprach, dem er sich durch die Offenbarung seines Willens zeigte. Schließlich kam er unter uns in Person seines Sohnes Jesus, damit wir durch ihn Gott kennen und ihn Vater nennen können. Durch die Zeugung, die Geburt, das Leben, den Tod, die Auferstehung und die Himmelfahrt Jesu hat Gott zu uns gesprochen und uns sein von heiliger Liebe erfülltes Herz offenbart.

 

 

 

 

 

5. F: Spricht Gott also durch Jesus zu uns?

 

Antwort. Ja, deswegen wird Jesus “Wort Gottes” genannt.

 

(a) Er ist der Sohn Gottes, also kennen wir durch ihn Gott.

 

(b) Er ist Mensch geworden, also kennen wir durch ihn auch uns selbst.

 

(c) Er ist die Verkörperung des Geistes Gottes und somit die Quelle aller rationalen Gefüge und der Schönheit des Universums der Natur. Christus zu kennen spornt uns deswegen dazu an, mehr über alle Schöpfung Gottes erfahren zu wollen.

 

 

 

6. Q. Jesus ist zu seinem Vater im Himmel zurückgekehrt. Wie kann Gott zu uns durch Jesus sprechen, wenn er nicht mehr unter uns ist?

 

A. Er ist noch unter uns. Obwohl er zu seinem Vater zurückgekehrt ist, sendet er uns dennoch seinen Geist. Sein Geist ist bekannt als ‘der Heilige Geist’ und unter vielen anderen Namen wie ‘der Geist der Wahrheit.’ Der Heilige Geist ist das Band, durch das wir auf Erden mit Jesus Christus verbunden sind.

 

 

 

7. Q. Sind alle Menschen in Christus durch den Heiligen Geist?

 

A. Christus ist sicherlich eins geworden mit allen Menschen, doch viele verschließen sich dem Geist, sehen nicht in ihm ihre Hoffnung und kennen somit Gott den Vater nicht wirklich.

 

 

8. Q. Wie wirkt der Heilige Geist in unserem Leben?

 

A. Wenn wir in der Bibel lesen oder ihre Auslegung in der Predigt hören, öffnet der Heilige Geist unsere Herzen, um Christus zu empfangen. Wenn wir uns dann dem Geist nicht verschließen, wird er uns Christus bringen. Nur dann werden wir die Bibel wirklich verstehen.

 

 

 

9.(a) Q. Was ist die Bibel?

 

A. Die Bibel zeichnet auf, in Form von Geschichten, Poesie, Liedern, Predigten, Gebeten und Briefen, wie Gott sein Ziel, die Welt in Christus neu zu erschaffen und zu erlösen, umsetzt. Teile der Bibel umfassen nur lange Namenslisten, lange Beschreibungen des Ortes der Anbetung oder geographischer Orte. Diese Teile der Bibel dokumentieren, mit welcher Sorgfalt diejenigen, die die Bibel niederschrieben, dem historischen und geographischen Rahmen treu zu bleiben versuchten. Diese Passagen sind für uns zwar wichtig, doch nicht so offensichtlich hilfreich wie andere. Bewegt vom Heiligen Geist, schrieben die Bibel entweder diejenigen nieder, die Gottes Taten sahen und seine Stimme hörten, oder ihre Begleiter. Die Bibel ist somit die wundersame, wahre Geschichte von Gottes Beziehung zu seinem Volk, in dem er wirkt und seinen Willen für die Welt Form annehmen lässt. Ihr Anfang liegt jenseits des Anbeginns von Raum und Zeit, ihr Ende jenseits des Tages, wenn die Geschichte sich in ewige Herrlichkeit auflöst (obwohl diese Geschichte auf der Erde mitten unter uns stattfindet). Es ist eine zutiefst menschliche Geschichte, in der jede Facette des menschlichen Wesens (gut und schlecht gleichermaßen) ihren Platz hat. Doch in dem und durch dieses zutiefst ‘menschliche’ Buch hören wir von Anfang bis Ende das Wort Gottes, das zu uns spricht. Kein Buch über den christlichen Glauben kann unsere ständige Begegnung mit Gott und uns selbst in der biblischen Geschichte je ersetzen. Der Sinn und Zweck dieser Fragen und Antworten besteht ausschließlich darin, dem Bibellesenden ein Verständnis für die wunderbare Harmonie und Botschaft der Bibel zu vermitteln, damit man ihrem Umfang und ihrer Vielfalt nicht nur staunend gegenübersteht.

 

 

 

9(b). F. Einige Bibelstellen beschreiben den brutalen Einfall der Israeliten ins Gelobte Land, der die umliegenden Heidenvölker vernichtete. Solche brutalen Feldzüge sollten doch nicht in der Bibel stehen, oder?

 

A. Viele Quellen, wie auch die Bibel selbst, belegen, dass unter diesen Heidenvölkern Kinderopfer sehr weit verbreitet waren. Israel wurde davor gewarnt, diese schrecklichen Gebräuche je zu übernehmen, da es sonst ebenfalls aus dem Gelobten Land vertrieben würde. Dies trat später auch tatsächlich ein.

 

Das sollten wir berücksichtigen, wenn manche Inhalte uns rätseln lassen.

 

 

 

 

 

 

10. Q. Fügen die Kirche und unsere eigenen christlichen Erfahrungen der Wahrheit der Heiligen Schrift neue Wahrheiten hinzu?

 

A. Nein, alles, was Gott uns sagen wollte, hat er dadurch gesagt, dass Christus in die Welt kam. In der Bibel ist dies umfassend aufgezeichnet. Wir können die Bibel jedoch nicht vollkommen verstehen, ohne Teil der Gemeinde zu sein, die in Lehre, Gemeinschaft und Anbetung auf die Apostel und Propheten zurückgeht. Alles, was die Kirche uns über Christus und das Evangelium lehrt, muss auf der Bibel gründen.

 

 

 

QUELLEN

 

 

 

1. Eph 1:12; Kol 1:10; 2. Pet 1:3, 3:18; Hab 2:14; 5. Mose 6:5, 11:1; Ps 31:23;

 

Dan 9:4; Mt 22:37; 1. Joh 4:7; Ps 5:1, 18:1; Röm 8:28; Jes 65:18;

 

Apg 17:24-28.

 

2. Heb 1:1; 2. Mose 33:11, 34:34; 1. Sam 3:9; Ps 85:8.

 

3. Joh 5:42; 2. Chr 19:2; Ps 139:21; Joh 15:23.

 

4. Heb 1:1; Kol 2:3.

 

5. Heb 1:1; Joh 1:1-3, 14:17-18; Kol 1:15-20, 2:3; Lk 22:70,71; Apg 3:26.

 

6. Joh 16:12-16; 1. Kor 6:17; Eph 3:16,17; Mt 28:20; 1. Mose 1:2; Mt. 3:16; Röm 1:4, 8:9,15; Gal 4:6; Phil 1:19; Heb 10:29; 1.Petr 4:14; Offb 11:11.

 

7. Apg 7:51; Joh 1:10, 17:25; 1.Kor 1:21; 1.Joh 2:4, 3:1, 4:8.

 

8. Joh 16:7-11; 2.Kor 4:6; Joh 8:43; Eph 1:13; 1.Kor 12:13;

 

Joh 14:16-20; 2.Pet 1:20,21; 2.Tim 3:15,16; Joh 5:39, 20:31.

 

9(a). 2. Mose 32:15,16; Mt 5:18; 1.Pet 1:25; 2.Pet 1:20,21; Apg 1:15,16,21,22; 2.Tim 3:15,16.

 

9(b) Jos 6:16-17, 21-22. 3. Mose 18:21-25, 5. Mose 18:10, 2.Chr 28:3, 2.Kön 17:17-18, Ps 106: 37-38, Jes 57:5, Jer 7:31.

 

10. Heb 1:1-3; Joh 1:1-3,14; 2.Tim 2:2; Joh 5:39, 20:31; 2.Pet 3:14-18; Eph 2:20; Offb 22:18,19.

 

 

 

Wenn Sie die eine oder andere Passage in Ihren Gedanken, beim Bibelstudium oder Vorbereiten als hilfreich empfunden haben, würde ich mich freuen, wenn Sie mir dies über ein ‘Feedback’-Formular (siehe unten) mitteilen und auch angeben könnten, auf welchen Artikel bzw. welche Predigt Sie sich damit beziehen.

Howard Taylor begrüßt Fragen und Anmerkungen (auch kritischer Natur).

 

 

 

 

 

 

 

DAS WESEN GOTTES

 

 

 

11. Frage. Sie haben Gott den ‘Vater’ und auch den ‘Sohn’ und den ‘Geist Gottes’ erwähnt.

 

Gibt es einen Gott, oder gibt es drei?

 

Antwort. Es gibt einen Gott. Doch wir dürfen auch nicht vergessen, dass Gott Liebe ist. Er war Liebe, noch bevor er das Universum erschuf. Wer alleine ist, kann nicht lieben. In dem einen Gott gibt es Liebe, somit gibt es in dem einen Gott eine Gemeinschaft mehrerer Personen. In unseren drei räumlichen und unserer einen zeitlichen Dimension können wir uns nicht vorstellen, wie eins drei und drei eins sein können - so, wie flache, aufeinander gestapelte Quadrate nicht ein Quadrat, sondern in einer höheren Dimension vielleicht ein Würfel sind, was jedoch ein Wesen, dessen Welt auf zwei Dimensionen beschränkt ist, nicht ermessen könnte. Gott weilt in einer höheren Dimension, als wir es uns vorstellen können. Seine Wege sind höher als unsere Wege. 

 

 

 

12. F. Welche Liebe kommt von Gott?

 

A. Seine Liebe ist wie die Liebe, die zwischen Vater und Sohn bestehen sollte. Ihre Beziehung ist keine Diktatur, sondern vergleichbar mit einer Familie. Deswegen sagen wir, dass es Gott den Vater und Gott den Sohn gibt. Vor Anbeginn der Zeit kam der Sohn vom Vater. Es gab nie eine Zeit, zu der der Sohn nicht existierte. Sein ewiges Dasein war in Gott. Viele Muslime denken, dass der christliche Begriff “Sohn Gottes” bedeutet, dass Christen glauben, Gott habe geheiratet, um einen Sohn zu haben. Das ist natürlich ein Missverständnis - Christen glauben das nicht.

 

 

13. F. Woraus speist sich die Liebe zwischen Gott dem Vater und Gott dem Sohn?

 

A. Diese Liebe speist sich aus dem Heiligen Geist, also dem Geist des Vaters and dem Geist des Sohnes. Der Heilige Geist gibt nicht Zeugnis von sich selbst, sondern vom Vater und vom Sohn. Der Vater gibt alle Dinge dem Sohn, und der Sohn gehorcht dem Vater in allen Dingen, bis in den Tod am Kreuz. Das zeigt uns die sich selbst aufgebende Liebe Gottes, die sein ganzes Dasein ausmacht. Das meinen wir, wenn wir sagen, dass der eine Gott die Dreieinigkeit ist - Drei in Einem und Einer in Dreien.

 

 

 

14. F. Findet sich das Wort ‘Dreieinigkeit’ in der Bibel?

 

A. Nein. Wenn wir uns mit Jesu Leben auf der Erde auseinandersetzen, offenbaren sich uns allerdings oft wunderbare Einblicke in die Gemeinschaft des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Die Bibel zeigt uns den Weg zu Gott, der Drei in Einem ist und Einer in Dreien. Da wir Menschen sind, dürfen wir nie erwarten, den Herren über Himmel und Erde jemals vollkommen verstehen zu können, wie auch ein kleines Kind nicht alles über seinen Vater weiß. Doch trotzdem kennt und liebt das Kind ihn.

 

 

 

15.  F. Liebt uns Gott?

 

A. Ja, er liebt uns mit einer sehr großen, heiligen Liebe.

 

 

 

16.  F. Woher wissen wir, dass er uns so liebt?

 

A. Wir wissen, dass er uns mit einer heiligen Liebe liebt, da sein Gericht gerecht ist und er uns unsere Sünden vergibt, so groß das Opfer für ihn auch ist.

 

 

 

17. F. Wo können wir sein gerechtes Gericht und seine Vergebung erstmals erkennen?

 

A. Wir sehen sie in der Geschichte des Volkes Israel, das Gott in Vertretung aller Völker der Welt zu sich rief. Es war Gott oft gehorsam und oft ungehorsam. Im alten Testament lesen wir von Gottes gerechtem Gericht über Israel und seiner wunderbaren Vergebung. In Israel sehen wir viele Beweise Gottes heiliger Liebe. Wir sehen seine Treue, seine Wahrhaftigkeit, seine Freundlichkeit. Wir lesen auch von seiner großen Gnade. Wir sehen ihn als Retter und Erlöser seines Volkes.

 

 

 

18. F. Zeigt uns die Geschichte Israels ein perfektes Bild des Wesens Gottes?

 

A. In der Geschichte Israels im alten Testament sehen wir Gott, doch das Bild wird nur durch Christus vollständig, dem vollkommenen Bild des unsichtbaren Gottes.

 

 

 

19. F. Wie zeigt uns Christus die heilige Liebe Gottes?

 

A. Christus erfüllt die Aufgabe Israels, schließt sie jedoch nicht ab. Er hat das Gericht über unsere Sünden an seinem eigenen Körper ertragen und uns damit Vergebung angeboten. Am Kreuz Jesu sehen wir Gottes heiliges Gericht über unsere Schuld, da er unsere Sünde nicht einfach wie “Nichts” abtut, sondern sie an seinem eigenen Körper ans Kreuz trägt. Das ist der Beweis für Gottes Liebe zu uns: Christus starb für uns, als wir noch Sünder waren.

 

 

 

QUELLEN

 

 

 

11.-14. Joh 1:1-18, 5:18, 8:58,10:30, 17:5,24; 5. Mose 6:4; 4:35,39; Jes 43:10; Mt 28:19; 2. Kor 13:14; Kol 1:5,17,19, 2:19; Heb 1:1-3; 2. Kor 4:4; Joh 12:45; 14:8-11; Mk 3:11; Lk 4:34; Mk 5:7; Heb 9:14; Röm 8:9; 1. Kor 2:11; Apg 5:3-4; Mt 1:23; 3:17.

 

15. 1. Joh 4:10; Joh 3:16; 15.63:7; 5. Mose 7:7-8; 10:15; Eph 2:1,4,5; Röm 5:8; Hos 11:8; Ps 89:31-33; Röm 8:38-39; Jes 54:7-8; Offb 3:19; Heb 12:6; 1. Joh 4:9-10; Röm 5:8; Hos 11:9.

 

16.     2. Mose 34:6-7; Ps 145:17; Ps 111:3; Jes 51:6,8; 15. 40:1-2; 2. Kor 5:10; Ps 7:8; 1. Pet 2:23; Ps 116:5; 5. Mose 4:31; 2. Kor 1:3; Dan 9:18; Ps 119:58, 132; Jes 54:10; Ps 145:8-9.

 

17. Jeremia 15, 30, 31 (die ganzen Kapitel); Hos 11:1-9.

 

18.  Heb 11:13-20; Kol 1:15; Heb 1:3; Kol 1:19; 2:9; 2.Kor 4:4; Joh 14:8-15; Mt 13:16-17.

 

19. Joh 12:41; 15.40:11; Sach 9:9; Ps 110:4; Joh 8:56; Mt 5:17; Joh 5:46; Mt 2:45; Jes 53:1-12; 2. Kor 5:21; Apg 28:20, 23-30; Joh 12:31-33; Röm 5:8.

 

 

 

 

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Howard Taylor begrüßt Fragen und Anmerkungen (auch Kritischer Natur)

 

 

 

 

 

 

 

DIE SCHÖPFUNG

 

Howard Taylor.

 

20. Frage. Gab es das Universum von jeher oder hatte es einen Anfang?

 

Antwort. Die meisten Wissenschaftler glauben, dass das Universum mit einem ‘Big Bang’ aus Licht, der scheinbar aus dem Nichts kam, seinen Anfang nahm. Ihre Theorien ändern sich mitunter, doch das Universum gibt eindeutige Hinweise, dass es endlich ist. Die Bibel sagt hierzu: ‘Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. [...] Er sprach: ‘Es werde Licht! Und es ward Licht.’

 

 

21. F. Könnte man sagen, dass der Vater die Welt schuf, der Sohn kam, um sie zu erlösen, und der Heilige Geist kam, um diese Erlösung in uns zu bewirken?

 

A. Nein, weil die Einheit aus Vater, Sohn und Heiligem Geist die Welt sowohl geschaffen als auch erlöst haben.

 

 

 

22. F. Inwiefern waren Christus und der Heilige Geist an der Schöpfung beteiligt?

 

A. Der Bibel zufolge schuf Gott durch Christus alle Dinge im Himmel und auf Erden. Gott schuf das ganze Universum durch ihn und für ihn. Er ist der Quell der Schönheit und der wunderbaren Ordnung der Natur. Er war das göttliche Wort, das Gott bei der Schöpfung sprach. Der Geist Gottes war der Odem Gottes, der der Natur Ordnung und Leben einhauchte.

 

 

23. F. Was bedeutet das?

 

A. Es bedeutet, dass die ganze Natur miteinander verbunden ist durch die Beziehung mit dem Wesen Gottes. Gott ist nicht nur ein Supermechaniker, der das Universum erschafft und es dann sich selbst überlässt. Das Universum ist nicht nur eine hochkomplexe Maschine, sondern besitzt wahre Freiheit durch die Beziehung zu Gott. Wir wissen nun, dass man die Natur nicht verstehen kann, indem man sie nur in Einzelstücke zerlegt. Die kleinsten Teile der Natur bestehen nur in Beziehung zueinander; ihre Verbindung besteht auf den tiefsten Ebenen und übersteigt Raum und Zeit. Das ist ein großes Geheimnis, doch wir müssen anerkennen, dass wir nur durch die Gnade Gottes leben und weben und sind. Menschen sollen nicht nur Arbeiter sein, die Gott auf dieser Welt angestellt hat, als ob es sich um eine Superfabrik handelte. Wir können Gottes Gunst nie so gewinnen, wie ein Angestellter seinen Lohn verdient.

 

 

24. F. Heißt das, dass wir keinerlei Pflichten haben?

 

A. Nein. Durch den Heiligen Geist haben wir die Pflicht, an Gott zu glauben und ihm ganz zu vertrauen. Ein kleines Kind tut nichts, um sich die Liebe und Fürsorge seines Vaters zu verdienen, die er ihm gerne und großzügig gibt. Doch das Kind beantwortet die Fürsorge des Vaters mit absolutem Glauben und Vertrauen. Auf dieser Grundlage erwartet ein Vater, dass sein kleines Kind ihm gehorcht. Unser Gehorsam kommt durch unseren Glauben.

 

 

25. F. Was ist der Unterschied zwischen dem Menschen und den anderen Tieren, die Gott geschaffen hat?

 

A. Mensch und Tier gehören beide zur Natur. Der Mensch steht jedoch auch über der Natur, da Gott uns seinen ewigen Geist eingehaucht hat. Menschen können ihren Verstand universell und abstrakt einsetzen. Wir denken also nicht nur über diese oder jene Katze nach, sondern fragen uns, wie es wohl ist, eine Katze zu sein. Wir können universell denken. Wir können auch über Dinge nachdenken, die es nicht gibt, wie Einhörner. Wir können abstrakt denken. Durch diese Fähigkeit, unseren Verstand einzusetzen, gehören wir dem Himmel ebenso wie der Erde an. Wir sind Teil der Schöpfung und sind doch Gott dem Schöpfer zum Bilde gemacht.

 

 

26. F. Was meint die Bibel, wenn sie sagt, dass wir Gott zum Bilde geschaffen sind?

 

A. Gott hat uns wahrhaft Freiheit, Selbstbestimmung und Verantwortung gegeben. Er hat uns sogar den kreativen Instinkt gegeben, die Erde mit noch mehr Schönheit in Form von Kunst, Literatur und Musik zu füllen. Er hat uns aufgetragen, unsere Selbstbestimmung und Freiheit zu nutzen, um für die Natur zu sorgen, sie zu erforschen und mit noch mehr Schönheit zu füllen. Der Sinn reiner Wissenschaft sollte darin bestehen, die Wunder der Natur zur Ehre Gottes zu erforschen. Der Sinn der Technik sollte sein, unsere Gott gegebenen Fähigkeiten einzusetzen, um die Natur einem größeren und größeren Nutzen zuzuführen. Wir können dies erreichen, wenn wir die Heiligkeit, Liebe und Wahrheit Gottes in die Tat umsetzen und seine Entscheidungsgewalt über unser Leben anerkennen. Es ist ohne Zweifel wunderbar, Mensch zu sein und somit als Kind Gottes in Christus geschaffen zu sein.

 

 

 

27. F. Spiegeln unsere Beziehungen untereinander auch das Wesen Gottes wider?

 

A. Ja, Gott hat uns nicht nur als einzelne Menschen geschaffen. Die grundlegendste Beziehung der menschlichen Gesellschaft ist die Familie. Der Apostel Paulus spricht vom “Vater, der jede Familie im Himmel und auf Erden beim Namen gerufen hat.” Im weiteren Verlauf werden wir sehen, wie die Beziehung zwischen Mann und Frau die Beziehung Gottes zu seinem Volk widerspiegelt. Das Leben als Familie ist nicht einfach nur eine menschliche Sitte. Es kommt uns durch Gottes Wesen zu.

 

 

 

QUELLEN

 

 

 

20.       1. Mose 1:1-3; Jes 40:26, 41:20, 42:5,45:7,12,18; Offb 4:11, 10:6; Kol 1:15.

 

21.-23. Joh 1:1-3; Kol 1:15; 1. Mose 1:2; Hiob 26:13; 33:4; Apg 17:24-28.

 

24.       Röm 1:16; 4:5; 1. Mose 15:16; 26:5; Röm 1:5.

 

25.       Ps 49:12; 1. Mose 1:26-29; Ps 8, 104:27-30.

 

26.       1. Mose 1:26-31; Ps 8:5; Heb 1:3; Mt 5:48; 11:44; Lk 6:36.

 

27.       1. Mose 2:20-24; Eph 3:14-15.

 

 

 

 

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If these articles, or the Power Point presentation, has assisted you in your thinking, study or preparation please fill in a Feedback form (see 'Feedback' link below) stating to which article/sermon note/book review etc you are referring.

Howard Taylor welcomes questions and comments (critical or not).

 

 

 

 

 

 

 

Das Böse

 

HowardTaylor.

 

 

 

28. Frage. Obwohl Gott alle Dinge sehr gut gemacht hat, sehen wir um uns sehr viel Böses. Die Bibel sagt auch, dass Christus gekommen ist, um uns von der Sünde zu erretten. Wo stehen wir also jetzt?

 

Antwort. Unsere Sünde wird in ihrer Gesamtheit am Kreuz Christi offen gelegt, an dem die Gerechtigkeit und der heilige Zorn Gottes gegen alle Sündhaftigkeit offenbart wurde. In der Bibel steht, dass wir von Natur aus Kinder des Zornes sind, deren Geist von der Falschheit der Sünde verdunkelt ist, dass Satan ‘der Ankläger’, also der Teufel, Fürst dieser Welt ist, und dass wir von Gott abgeschnitten sind. Die ganze Welt ist nun mit Niedergang und Tod im Bunde.

 

 

 

29. F.  Wer ist Satan?

 

A. Der Ursprung des Bösen liegt außerhalb von uns, in der Person Satans. Er ist Teil der Schöpfung und war ursprünglich gut. Viel mehr können wir jedoch nicht sagen. Uns wird nur so viel über ihn gesagt, wie wir über ihn wissen müssen, nämlich wie er auf uns Einfluss nimmt. Seine althergebrachte Darstellung als gefallener Engel, dessen Sünde Stolz und Aufbegehren gegen Gott waren, muss uns genügen. Er ist Feind Gottes, der Menschheit und aller Schöpfung Gottes.

 

 

 

 

 

30. F.  Woher kommt unsere Sünde?

 

A. Wir haben uns von Satan verführen lassen und aufgehört, Gott zu vertrauen. Stolz haben wir uns selbst erhöht und gegen Gott aufbegehrt - das verdeutlicht die Geschichte von Adam und Eva im Garten Eden.

 

 

 

31. F. Wie konnte das passieren?

 

A. Gott hat uns nicht nur, wie auch den Tieren, Bewusstsein gegeben, sondern uns auch die Vernunft geschenkt, damit wir also über die Bedeutung unseres Lebens nachsinnen können. Das beinhaltete auch die Gefahr, dass wir unsere Freiheit dazu nutzen würden, uns selbst anzubeten. In Seiner Voraussicht hat Gott jedoch unsere Schuld als Mittel ausersehen, um uns allumfassend Seine Liebe zu uns zu zeigen und uns einer noch höheren Bestimmung zuzuführen. Wenn wir an die Bedeutung von Jesu Tod am Kreuz und Seiner Auferstehung denken, wird uns klar, wie Er das erreicht hat.

 

 

 

32. F. Wie zeigen sich menschlicher Stolz und menschliches Aufbegehren in der Geschichte vom Garten Eden?

 

A. Gott untersagt Adam und Eva, die Frucht vom Baum der Erkenntnis zu essen, durch die sie gut und böse unterscheiden können. Er wollte, dass sie von Ihm allein den Unterschied lernen würden, damit sie für ihr Leben die richtigen Entscheidungen würden treffen können. Dass sie vom Baum der Erkenntnis aßen, bedeutete somit gleichsam, dass sie den Unterschied zwischen gut und böse festlegten, ohne auf Gott zu hören.

 

 

 

33. F.  Warum ist das von Bedeutung?

 

A. Wie weite Teile unserer heutigen Gesellschaft, wollten auch sie ihr eigener ‘Gott’ sein und ohne Gott ihre Werte festlegen und ihr Leben leben. Damit durchbrachen sie die Beziehung der Barmherzigkeit und des Glaubens, die Gott beabsichtigt hatte. Auf geheimnisvolle Weise waren wir tatsächlich in Adam, als er sündigte. Unsere Menschlichkeit ist von seiner umfangen. Wir hatten wahrhaftig Anteil an seinem Abfall vom Glauben – das ist die Bedeutung der Ursünde.

 

 

 

34. F. Heißt das also, dass wir absolute unfähig sind, Gutes zu tun?

 

A. Nein, keineswegs. Aus unserer Erfahrung im Alltag wissen wir, dass wir Gutes tun und gütig und mutig handeln können. Doch wir können sagen, dass kein Teil von uns frei von Sünde ist. Unser Gewissen, unser Wille, unsere Gedanken, unser Handeln sind allesamt geprägt von Adams mangelndem Glauben, seinem Stolz und seinem Aufbegehren. Daher können wir uns aus uns selbst nicht retten. Die Bibel sagt uns, dass wir tot sind in unserer Sünde.

 

 

 

35. F.  Was sind die Folgen unseres Stolzes und unseres Aufbegehrens?

 

A. Es gibt sehr viele Folgen, doch sie lassen sich unter drei Überschriften zusammenfassen:

 

i.  Ein Wall aus Sünd und Schuld trennt uns von Gott. Wir versuchen, aus eigener Kraft zu Gott zurückzukehren. Unsere Kraft genügt nicht. Gott selbst muss den Wall aus Schuld einreißen.

 

ii.  Wir sind von Natur aus verdorben. Wir wurden als Ebenbild Gottes geschaffen, als Spiegelbild seiner Liebe und Heiligkeit, doch Eifersucht und Ungerechtigkeit durchsetzen nun unser ganzes Sein.

 

iii. Der Teufel, der Ankläger, kann durch unsere Schuld an Macht gewinnen in der Welt. Ursprünglich vertraute Gott der Menschheit die Erde an, doch wir haben dieses Vertrauen missbraucht und Satan Raum gegeben. Durch all diese Taten bereiten wir Gott großen Schmerz.

 

 

 

36. F. Wie zeigen sich diese Folgen in der Menschheit?

 

A. Jede dieser drei Folgen führt zum Tod: Die Trennung von Gott bedeutet Tod. Die Macht Satans, unseres Feindes, bedeutet, dass wir sterben werden. Unser Hass und unsere Ungerechtigkeit führen zu Selbstvernichtung und Tod. Gott sprach zu Adam: ‚An dem Tage, da Du davon isst, wirst Du sterben.’

 

 

 

37. F.  Wie zeigen sich die Auswirkungen in der Natur?

 

A. Uns offenbart sich die erstaunliche Entdeckung, dass unser menschliches Bewusstsein die Natur in ihrem Innersten auf Arten beeinträchtigt, die wir uns nie vorgestellt hätten. Die wissenschaftlichen Hypothesen zu diesem großen Mysterium werden sich vielleicht ändern. Doch es ist offensichtlich, dass die ganze Welt darunter zu leiden hat, wenn die Menschheit den falschen Weg einschlägt. Die Bibel sagt, dass die Natur unter den Fluch fällt, der über die Menschheit kam. Die ganze Welt wird von Kräften heimgesucht, die Schmerz, Leid und Krankheit bringen. Krankheit, Naturkatastrophen und Tod sind nun eingebettet im Innersten der Natur.

 

 

 

QUELLEN

 

 

 

28. Röm 1:16-28; Joh 12:31-33; 1. Joh 5:19; Röm 3:21-22; 1. Mose 3:19;

 

1. Joh 3:10; 1. Kor 5:5; Eph 6:12; Joh 14:30; Jes 59:2; Jer 17:9; Eph 2:3; Röm 8:19-22.

 

29. Mt 16:23; 1. Joh 2:13; Eph 2:2; 2. Kor 4:4; Lk 10:18; Jes 14:12-15; Hes 28:12-19.

 

30.-33. 1. Mose 2:17; 3:1-6; Röm 5:12-21; 1. Kor 15:21-22.

 

34. Lk 7:1-10; Mk 7:21; 1. Mose 8:21; Röm 3:9-18; Eph. 2:1-5; Apg 10:1-4, 34-43.

 

35.-36. Jes 59:2; Eph 2:11-12; Jer 17:9; 1. Joh 5:19; Lk 4:5-6; Mk 7:21; Jer 17:9; 1. Mose 2:17; 6:5-6; 1. Kor 15:21-22.

 

37. 1. Mose 3:17-18; Röm 8:20-22.

 

 

 

 

 

 

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Howard Taylor begrüßt Fragen und Anmerkungen (auch kritischer Natur)

 

 

 

 

GNADE IST VERHEISSEN IN ISRAEL

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Howard Taylor.

 

 

 

38. Frage. Als Gott unsere Sünden sah, hat er uns zunächst einfach machen lassen?

 

Antwort. Nein. Gott ist Liebe, und somit konnte er nicht einfach zusehen, wie wir uns selbst und die Welt zerstören.

 

 

 

39. F.  Hat Gott also einfach weggesehen, als ob unsere Sünden egal wären?

 

A. Nein. Gott ist gut und gerecht. Wenn er bei den Sünden der Welt einfach weggesehen hätte, wäre er nicht gerecht gewesen. Er musste ein Urteil fällen und wollte uns zugleich doch unsere Schuld vergeben. Sein Wille sah vor, letztendlich unsere Sünde, unser Leid und Tod auf sich zu nehmen.

 

 

 

40. F.  Wie hat er das angefangen?

 

A. Durch seine Wahl eines Volkes (Israel) und eines Landes began Gott, sich in Gerechtigkeit und Vergebung der Welt zu nähern. Das nahm seinen Anfang, als Gott Abraham, Isaak und Jakob zu sich rief. Seine Absicht war, schlussendlich seinen Willen zu offenbaren und alle Völker und alle Länder zu erretten. Die Bibel nennt Israel ‚das auserwählte Volk’. Zuerst wurden sie auserwählt, Gottes Wort in die Welt zu tragen. Das Alte und das Neue Testament wurden uns größtenteils durch sie überbracht. Jesus selbst war ein Spross Israels. Zum zweiten wurden sie erwählt, das Mittel zu sein, durch das Gott alle Sünde der Menschheit auf sich nehmen würde. Wir sehen dies vor allem anderen am Kreuz Christi, wo ihre Schuld ihren furchtbaren Höhepunkt erreichte.

 

 

 

41. F. Hat er Israel auserwählt, weil es besser ist als andere Völker?

 

A. Nein. Israel war sündig, wie alle anderen Völker auch. Als Gott sich ihnen durch sein Wort und seinen Geist näherte, begehrten sie auf und wehrten sich gegen Gott. Tatsächlich bedeutet der Name Israel ‚Der mit Gott ringt’. Die Einzigartigkeit des jüdischen Volkes ist begründet in der besonders starken Beziehung Gottes zu ihnen, da er sich immer mehr an sie band und damit sein Herz heiliger Liebe inmitten ihres Unglaubens und ihrer Schuld offenbarte.

 

 

 

42. F. Wie zeigt sich das in ihrer Geschichte?

 

A. Oftmals haben sie ihre Anbetung den falschen Göttern ihrer Nachbarn zugewandt, haben fremdländischen Militärbündnissen getraut und heidnische Bräuche angenommen.

 

 

 

43. F. Hat Gott sie verloren gegeben?

 

A. Nein. Er hat sich durch sein Wort auch weiterhin ihnen in Liebe und Gerechtigkeit genähert, was ihre lange Leidenszeit im Wechsel zwischen Aufbegehren und Reue, Richterspruch und Vergebung nach sich zog. Gott äußert seinen Richterspruch, indem er Israel aus dem gelobten Land in ferne Teile der Erde verstreut. Umgekehrt drückt er seine Barmherzigkeit dadurch aus, dass er sie aus allen Teilen der Erde in dieses Land zurückholt. Das ist ein wichtiges Thema der Propheten des Alten Testaments. Im Neuen Testament warnt Jesus, dass so, wie er von ihrer Hand sterben wird, ihr Volk ebenfalls sterben und aufs Neue aus dem Land verbannt werden wird. Er sagt, dass wiederum eine Zeit kommen wird, wenn Jerusalem von den Heiden zertreten wird, gibt jedoch auch einen klaren Hinweis, dass diese Zeit ein Ende finden wird. Auch der Apostel Paulus sagt, dass es in den letzten Tagen neues Leben für Israel geben wird. In der Bibel wird die letzte Erneuerung Israels mit einer Auferstehung verglichen. So, wie sie den ‚Tod’ fanden, werden sie auch die ‚Auferstehung’ finden. Das ist auch Teil des Willens, den Gott in seiner Liebe für die ganze Menschheit ausersehen hat.

 

 

44. F. Hat nur Israel gelitten?

 

A. Nein. Durch ihre ganze Geschichte zieht sich wie ein roter Faden, dass auch Gott aufgrund seiner zurückgewiesenen Liebe leidet.

 

 

 

45. F. Wie genau hat sich Gott ihnen genähert?

 

A. Auf vielerlei Art und Weise, aber zu den wichtigsten zählten die beiden folgenden:

 

(a) Er war ihr Erlöser. Er nannte Israel seinen erstgeborenen Sohn und identifizierte sich somit mit Israel; er errettete sie aus der Sklaverei in Ägypten. Die von ihm vorgegebene Ordnung der Tieropfer zeigte Israel sein Urteil über die Sünde auf – und auch seine Vergebung der Schuld: die Erlösung.

 

(b) Er gab ihnen das geschriebene Gesetz, das, soweit dies für etwas Schriftliches möglich ist, den Willen Gottes für unsere Mitmenschen widerspiegelt. Das Gesetz befasst sich mit unserer Beziehung zu Gott und der Welt, in der wir leben. Der wichtigste Teil des Gesetzes sind die Zehn Gebote.

 

 

 

46. F.  Wie fand das Volk Israel zu einem Verständnis für Gottes Beziehung zu ihm?

 

A. Gott hat ihm Propheten gesandt, um ihm sein Wort zu bringen. Er gab ihm Könige, um seine Fürsorge, seine Disziplin und seinen Schutz für Israel zu zeigen, und er gab ihm Priester, die sein Opfersystem umsetzten.

 

 

 

QUELLEN

 

 

 

38. 1. Mose 3:21; 8:22; Mt 5:44-45; Jer. 31:34-37; Hos 11:8.

 

39. 2. Mose 34:6-7; Ps 96:13; 98:9; 1. Mose 18:25; 2 Tim 4:8; Heb 12:23; Offb 20:13; Dan 9:9; 2 Chr 7:14; Ps 32:1; 86:5; 103:3.

 

40. 1. Mose 12:1-4; 13:14-15; 15:5; 18; 22:15-18; 32:25-30; Gal 3:14-29; 1. Chr 16:14-18.

 

41. 1. Mose 32:25-30; 5. Mose 7:6-11; 9:4-7; Hes 12:2; 5. Mose 31:27; Mt 23:37; Chr 17:21-22; Amos 3:1-2.

 

42. Hos 4; Apg 7:51-52.

 

43. Hos 11:1-10; Jer 30,31; 5. Mose 28:64-67; 30:3-7; Mt 21:33-43; 24:1-2; Lk 13:34-35; 21:20-24; Röm 11:11-15, 25-29.

 

44. Mt 23:37; Hos 11:1-10; 3:1; Ps 95:10.

 

45. 2. Mose 6:6; Ps 78:35; Jes 41:14; 48:17; 2. Mose 4:22-23; 3. Mose 16; 2. Mose 20; 19:20; 5. Mose 1:5; Ps 119:1; 19:7.

 

46. Jer 1:4; 5. Mose 17:14-20; 1. Sam 9-10; 2. Mose 28-39.

 

 

 

 

 

 

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Wenn Sie die eine oder andere Passage oder Power Point-Präsentation in Ihren Gedanken, beim Bibelstudium oder Vorbereiten als hilfreich empfunden haben, würde ich mich freuen, wenn Sie mir dies über ein ‘Feedback’-Formular (siehe unten) mitteilen und auch angeben könnten, auf welchen Artikel bzw. welche Predigt Sie sich damit beziehen.

Howard Taylor begrüßt Fragen und Anmerkungen (auch kritischer Natur)

 

 

 

JESU GEBURT UND LEBEN

 

Howard Taylor.

 

 

 

47. Frage. Wie wurde Gottes Beziehung zu Israel erfüllt?

 

Antwort. Sie wurde erfüllt, indem Jesus Christus, der ewige Sohn Gottes, unter das Volk Israel kam, für uns starb und auferstand. Der Auftrag Israels, das Leiden Gottes, Urteil und Vergebung fanden allesamt ihre Erfüllung am Kreuz, wo er starb und all ihr Aufbegehren und all ihren Hass auf sich nahm. Doch auf wundersame Weise starb er nicht nur für ihre Sünde, sondern für die Sünde aller Menschen überall und zu jeder Zeit, da die ganze Welt von Hass und Aufbegehren verdorben worden ist, nicht nur Israel. Ihre Schuld steht stellvertretend für unsere Schuld.

 

 

 

48. F.  Wie ist er nach Israel gekommen?

 

A. Durch Maria, seine Mutter, wurde er in eine jüdische Familie hineingeboren. Er wurde somit eins mit Israel und der ganzen Menschenfamilie. In der Menschlichkeit Jesu hat Gott uns alle umfangen und wurde Bein von unserem Bein und Fleisch von unserem Fleisch. Man könnte also sagen, dass Gott mit der Menschheit eine Ehe eingegangen ist. (Daher gründet das neutestamentarische Konzept der Ehe unter Menschen auf der Erlösung der Welt in Christus. Die Ehe ist somit ein heiliger Bund, die im Herzen auf der sich selbst aufgebenden Liebe Gottes für eine sündige Menschheit gründet.)

 

 

 

49. F. Wer war Jesu Vater?

 

A. Das Kommen des Sohnes Gottes war die nahtlose Fortsetzung und zugleich ein Bruch in der Geschichte Israels. Seine Mutter war Jüdin, doch bei seiner Geburt war sie noch Jungfrau. Etwas Himmlisches hatte in die Geschichte Israels Einzug gehalten. Jesus wurde vom Heiligen Geist gezeugt und von der Jungfrau Maria geboren.

 

 

 

50. F. Wenn wir von Jesus sprechen, sprechen wir dann von Gott oder einem Menschen?

 

A. Beides. Er ist Gottes Sohn und Menschensohn. In dem Menschen Jesus hat sich Gott in seinem innersten Wesen an unser menschliches Wesen gebunden. Das bedeutet, dass das menschliche Leben Jesu uns wirklich in die Gegenwart Gottes bringt. Jesus ist nicht nur ein Vermittler, der Botschaften an und von einem weit entfernten Gott überbringt. Durch seine Menschlichkeit stehen wir Gott von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Das ist die Bedeutung des Bibelwortes ‚Es gibt einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen, das ist Christus Jesus, der Mensch geworden ist’. Jesu Menschlichkeit vermittelt uns Gottes tiefstes Wesen.

 

 

 

51  F.  Wie taufte Johannes der Täufer Jesus?

A. Es war eine Taufe mit Wasser, ein Sinnbild der Buße und für die Vergebung der Sünden.

 

 

 

52. F. Wie kann das aber sein, da Jesus, der doch ohne Schuld war, weder Buße noch Vergebung brauchte?

A. Jesus wurde getauft, um ‘alle Gerechtigkeit zu erfüllen’. Er machte sich unsere Lage zueigen. Stellvertretend für uns beichtete er die Sünd der Welt. Unsere eigene Beichte und Buße sind stets unzureichend, doch in Gemeinschaft mit Christus können unsere Beichte und Buße wahrhaftig werden.

 

 

 

53. F. Was war das Ergebnis seiner Taufe?

A. Sein Vater goss über ihm den Heiligen Geist aus. Stellvertretend für uns empfing er die Kraft des Heiligen Geistes und wurde somit für sein Wirken als Messias erwählt.

 

 

 

54. F. War sein Wirken auf Erden leicht für ihn?

A. Nein. Er hat viel gelitten und wurde vom Satan in große Versuchung geführt.

 

 

 

55. F. Wie könnte man das Leben und Wirken Jesu vor seinem Tod zusammenfassen?

A. Daran, dass er böse Geister austrieb, sehen wir seinen Sieg über üble Mächte. Es zeigt sich auch sein Mitgefühl und seine Vergebung für die Sünder. Sein eindeutiges Urteil über Stolz und Selbstgerechtigkeit zeigt sich in seinem Zusammenstoß mit den Hohepriestern. Seine Wunderheilungen zeigen seinen Sieg über Niedergang, Krankheit und Tod sowie auch einen Vorgeschmack der neuen Schöpfung aufgrund seines meisterlichen Umgangs mit den Kräften der Natur. Seine Lehre erklärt uns die Bedeutung des Königreichs Gottes; aus seinem ganzen Leben können wir Erkenntnisse über Gott und uns selbst erlangen. Seine Beziehung als Sohn zu seinem Vater zeigt sich besonders in seinen Gebeten. Seine Beziehung zu Gott und den Menschen gleichermaßen zeugt von seiner Dienerschaft gegenüber allen. All sein Wirken fand in seinem Tod am Kreuz seinen Höhepunkt.

 

 

 

QUELLEN

 

 

 

47 Jes 53; Lk 24:44; Mt 1:22, 2:15, 12:17-21; Mt 13:35; 21:4-5, 26:54-56.

 

48.-50. Lk 1:26-35; Mt 1:18-25; Jes 7:14; Joh 1:14; 1. Mose 2:23-24; Eph 5:22-33; Joh 14:7-10; 1. Tim 2:5.

 

51. Mk 1:4.

 

52-53. Mt 3:13ff; Lk 3:2l ff; Heb 2:10-18.

 

54. Lk 4:1-12; Joh 11:34-38; Mk 14:32-42; 15:16-37; 9:19; Heb 2:29-31, 5:7-8.

 

55 Mk 1:21-28; Mt 12:22-29; Joh 8:1-11; Mt 23:1-39, 9:1-7; Joh 11:38-44; Mk 4:35-41; Mt 5,6,7; Joh 13:1-20; 17.

 

 

 

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Wenn Sie die eine oder andere Passage oder Power Point-Präsentation in Ihren Gedanken, beim Bibelstudium oder Vorbereiten als hilfreich empfunden haben, würde ich mich freuen, wenn Sie mir dies über ein ‘Feedback’-Formular (siehe unten) mitteilen und auch angeben könnten, auf welchen Artikel bzw. welche Predigt bzw. auf welche Buchbesprechung Sie sich damit beziehen.

Howard Taylor begrüßt Fragen und Anmerkungen (auch Kritischer Natur)

 

 

DER MESSIAS, SEIN LEIDEN UND STERBEN.

 

 

 

Howard Taylor.

 

 

 

56. Frage. Weshalb war all das nötig? Hätte Gott nicht einfach Satan in die Hölle werfen und uns unsere Schuld auf einfachere Art vergeben können?

 

Antwort. Das Problem besteht darin, dass wir mit Satan gemeinsame Sache gemacht haben. So hat Satan Macht über uns. Wenn Satan einfach in die Hölle geworfen würde, würden wir mit ihm gehen, da wir Satans Schuld teilen. Das Geheimnis, das so lange verborgen war und in Christus offenbar wurde, ist, dass Christus selbst unsere Schuld am Kreuz auf seinen eigenen Körper nimmt und uns damit von der Macht Satans befreit.

 

 

 

57. F. Wie kann das gut und gerecht sein, dass Gott einen unschuldigen Menschen auswählt und ihn an unserer Statt bestraft? Ist das nicht einem heidnischen Opfer vergleichbar?

 

A. Gott hat nicht einfach einen unschuldigen Menschen ausgewählt und ihn an unserer Statt bestraft. Das Leiden Jesu ist das Leiden Gottes in und für die Menschheit. Unsere ganze Menschlichkeit nimmt Gott in Person Jesu auf, und somit wird durch seinen Tod unsere Schuld abgegolten. Aspekte unserer Schuld sehen wir alle in jenen repräsentiert, die um das Kreuz versammelt war. Die selbstgerechte Heuchelei der jüdischen Religionsführer, die Brutalität der römischen Soldaten, die Feigheit des Pilatus, die fehlende Treue der Jünger, die Treulosigkeit des Petrus, die Gleichgültigkeit der Passanten zeigen sich alle in der einen oder anderen Form in unseren heutigen Leben. Die Sünde der ganzen Welt wurde von Jesus aufgenommen und in ihm gebündelt, als er am Kreuz starb. Das war nur möglich, da er der ewige Sohn Gottes war. Der Preis, den Jesus bezahlte, war kein künstliches Handelsgeschäft zwischen Gott und der Menschheit. Wie es in einem englischen Kirchenlied schon heißt – wir waren wahrhaftig „dabei, als sie den Herrn kreuzigten“.

 

 

 

58. F. Heißt das, dass Christus auch die Schuld der Männer und Frauen auf sich genommen hat, die vor ihm lebten, und sie somit auch gerettet hat?

 

A. Absolut. Obwohl Jesus für uns vor etwa zweitausend Jahren kam und starb, steht er doch auch fernab jeder Zeit in der Ewigkeit und umspannt allen Raum und Zeit. Durch ihn und für ihn wurde die Welt geschaffen. In der Bibel steht geschrieben, dass er das Lamm ist, ausersehen zu sterben, ehe der Welt Grund gelegt war.

 

 

 

59. F. Was bedeutet es, wenn die Bibel Christus als “letzten Adam” bezeichnet?

 

A. Der erste Adam weigerte sich, im Paradies, im Garten Eden, Gott zu vertrauen, und hat aus Stolz, Aufbegehren und Ungehorsam sich selbst erhöht – und ist somit in Sünd und Tod gefallen. Zusammen mit Adam sterben wir alle. Christus, der letzte Adam, vertraute, im Leiden und Schmerz, seinem Vater, hat sich selbst erniedrigt, um gehorsam am Kreuz zu sterben, und ist nun über alle erhöht. Er hat den Weg des Stolzes und des Aufbegehrens der Menschen umgekehrt. In Gemeinschaft mit Christus ist uns das ewige Leben gegeben und dürfen wir wieder vom Baum des Lebens essen.

 

 

 

60. F. Was genau bedeutet eigentlich das Wort ‘Christus’?

 

A. Es bedeutet dasselbe wie 'Messias', also ‘der Erwählte Gottes’. Wenn wir diesen Namen verstehen, können wir das Evangelium umso besser verstehen.

 

 

 

61. F. Wie können wir die Bedeutung von ‘der Erwählte’ verstehen?

 

A. Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte Israels, dass das Volk auf den verheißenen Erwählten wartete. Im Alten Testament wurden Propheten, Priester und Könige erwählt. Wenn wir also über die Begriffe Priester, Prophet und König nachdenken, können wir die Bedeutung von Christus und seinem Evangelium am besten verstehen.

 

 

 

62. F. Was meinen wir, wenn wir sagen, dass Christus Priester ist?

 

A. Die Aufgabe des Hohepriesters in Israel bestand darin, Tierblut als Opfer für die Sünden der Menschen mit ins Allerheiligste zu nehmen, also den kleinen Raum im Inneren des Tempels, den nur er betreten durfte. Er trat hierzu durch den Vorhang, der die Trennung zwischen uns und Gott symbolisierte. Er brachte das Opfer dar und beichtete die Schuld der Menschen. Das Evangelium berichtet, dass der Vorhang im Tempel entzwei riss, als Jesus starb – die Mauer zwischen Gott und der Menschheit, die wir durch unsere Sünden aufgetürmt hatten, ist nun eingerissen. Christus hat das Urteil über unsere Schuld auf sich genommen und sich selbst als Opfer für diese Sünde angeboten. Er hat nicht Tierblut ins Allerheiligste getragen, sondern sein eigenes Blut in den Himmel gebracht, in den er auffuhr und somit den Wall der Feindschaft zwischen uns und Gott und zwischen uns und unseren Mitmenschen niederriss. Christus hat uns Versöhnung gebracht.

 

 

 

63. F. Was bedeutet das für uns?

 

A. Es bedeutet, dass zu jeder Zeit, an jedem Ort jeder, der aus ganzem Herzen zu Gott im Namen Jesu betet, von Gott gehört wird und ihm vergeben ist.

 

 

 

64. F. Was meinen wir, wenn wir von Christus als Propheten sprechen?

 

A. Die Propheten des Alten Testaments haben das Wort Gottes in die Welt gebracht. Christus ist nun das Mensch gewordene Wort Gottes. Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns. Die Lehre und die Werke Christi sind Teil seines Wirkens als Prophet, doch es ist noch mehr als das – er selbst ist das Wort Gottes. Wie schon zuvor angemerkt – wenn wir Christus kennen, lernen wir auch Gott, uns selbst und die Welt kennen, die Gott geschaffen hat. Sein Herz heiliger Liebe wird uns am Kreuz vollkommen offenbar.

 

 

 

 

 

 

65. F. Was meinen wir, wenn wir sagen, dass Christus König ist?

 

A. Ein guter König sorgt für sein Volk, befreit es von seinen Feinden und herrscht in Gerechtigkeit und Wahrheit. Christus zeigt sich als König in der Vernichtung der Kräfte des Bösen, die uns fesseln. Es ist unsere Schuld, die uns fesselt, denn diese Schuld liegt unabänderlich in der Vergangenheit, und durch unsere Schuld findet der Teufel seine Kraft. Christus ist bewusst ans Kreuz gegangen, um an unserer Stelle, an unserer Statt, zu sterben. Die Strafe, die wir zu tragen gehabt hätten, nahm er auf sich und befreite uns somit von der Schuld an unseren Sünden und der Macht Satans. Als er von den Toten auferstanden war, sprach er: ‚Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.’ Er ist König der Könige und Herr aller Herren.

 

 

 

66. F. Bedeutet das also, dass Christus den menschlichen Stolz, menschliches Aufbegehren und all ihre Folgen besiegt hat?

 

A. Absolut. Und es bedeutet auch, dass er die letzte Konsequenz der Sünde, nämlich den Tod selbst, besiegt hat.

 

 

 

QUELLEN

 

 

 

56. 1. Mose  3:1-6; 1. Kor 10:20-21; Joh 8:44, 12:31-33; Heb 2:14; 1. Joh 3:8-10; Offb 12:10.

 

57. 2. Kor 5:14-21; 1. Pet 2:22-24; Mt 26-27; Jes 53:3-12.

 

58. Offb 13:8; 1. Pet 1:19-20; Joh 8:56; Kol. 1:7.

 

59. 1. Kor 15:21-22, 45-47; Röm 5:12-19; Phil 2:5-10.

 

60. Mt 16:13-17; Apg 2:36; 9:22.

 

61. 2. Mose 28:41; 5. Mose 18:15-16,19; Jes 61:1; 1. Kö 19:16; 1. Sam 24:6; 2. Sam 2:4; Lk 4:18-24; Apg 3:22; 10:38; Heb 2:17; 3:1; Mt 2:2; 21:5.

 

62. Heb 4:14-16; 5:1-10; 7, 8, 9; Mt 27:45-51.

 

63. Eph 2:18; Heb 10:19; 2. Kor 1:20.

 

64. Heb 1:1-3; Joh 1:1-2,14.

 

65. Lk 9:51; Apg 5:31; Offb 12:9; 1. Joh 3:8; 5:19; Joh 12:31; Mt 28:18; Phil 2:9-11; Lk 9:51.

 

66. 1. Kor 15:20-22, 54-57.

 

 

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Howard Taylor begrüßt Fragen und Anmerkungen (auch kritischer Natur)

 

 

 

DER SIEG CHRISTI.

 

Howard Taylor.

 

 

 

 

67. Frage. Bedeutet das, dass der Tod ihn nicht halten konnte, als er starb?

 

Antwort. Ja. Also ist er von den Toten auferstanden. Im Neuen Testament steht geschrieben, dass Christus aus eigener Kraft auferstand. Es heißt darin auch, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat. Die tatsächliche Macht hinter der Auferstehung war der Heilige Geist, der der Geist Christi und der Geist des Vaters ist.

 

 

68. F. Was zeigt uns das?

 

A. Es zeigt, dass sein Tod wirklich ein Sieg über die Sünde war, und dass das nur möglich war, weil der Sohn Gottes für uns Mensch geworden ist. Seine Auferstehung von den Toten bestätigt also, dass er der Sohn Gottes ist.

 

 

 

69. F. War Jesus, als er von den Toten auferstanden war, derselbe wie vor seinem Tod?

 

A. Der Jesus, der auferstand, war derselbe wie der, der auch gestorben war. Er war aus Fleisch und Blut und konnte essen. Die Male der Nägel waren noch in seinen Händen und Füßen. Das Grab, in das man ihn gelegt hatte, war leer. Und doch war etwas an ihm ganz eindeutig anders.

 

 

 

70. F. Was war anders?

 

A. Er lebte nicht mehr mit den Jüngern, wie er es vormals getan hatte, sondern erschien ihnen und verschwand wieder über einen bestimmten Zeitraum hinweg (vierzig Tage). Sie haben ihn nicht immer erkannt.

 

 

 

71. F. Was war passiert?

 

A. Das Neue Testament beschreibt die Auferstehung Jesu als Fundament unserer eigenen Auferstehung am Jüngsten Tag und somit als Fundament der neuen Schöpfung. Jesus ist von den Toten auferstanden, um nie wieder zu sterben. Sein ganzes Mensch-Sein hatte sich geändert; nun waren ihm Unsterblichkeit und Ehre zuteil geworden. Manchmal spricht die Bibel vom Reich Gottes als neuem Leben für diese Welt, und manchmal als einem neuen Königreich, das sich, von oben kommend, in dieser Welt Bahn bricht. Wir sehen, wie beide in der Auferstehung Christi zusammenkommen. Er ist derselbe Jesus, der gestorben ist, doch es ist auch etwas an ihm, das nicht von dieser Welt ist. In der Auferstehung Christi werden Himmel und Erde, Gott und Menschheit wiedervereint.

 

 

 

72. F. Wie können wir das verstehen?

 

A. Wir können es nicht vollkommen verstehen. In der neuen Schöpfung wird es Dinge geben, die über jegliche irdische Vorstellungskraft hinausgehen. Die Auferstehung Jesu geht über die Ausdruckskraft irdischer Sprache hinaus, obwohl sie sich doch in unserer Welt ereignete.

 

 

 

73. F. Was passierte, als Jesus zum Himmel fuhr?

 

A. Seine körperliche Gegenwart wurde aus dieser Welt ganz zurückgezogen. Er verschwand nicht einfach nur in den Wolken, sondern fuhr bis hinauf in den Himmel. Selbst, wenn wir in einem Raumschiff reisten, könnten wir doch nie in den Himmel an sich eindringen. Doch Jesus hat unseren Raum und Zeit verlassen und ist in den Himmel aufgefahren. Im Himmel tritt er vor seinem Vater für uns als Hohepriester und Fürsprecher ein.

 

 

 

74. F. Bedeutet das, dass die Welt ihn nicht wiedersehen wird?

 

A. Nein. Eines Tages werden sich die Himmel öffnen, und alle Augen werden ihn sehen.

 

 

 

 

 

QUELLEN

 

 

 

67.-68. Joh 20:1-31; 10:17,18; Apg 2:24;3:15; 1.Pet 3:18; Röm 1:4.

 

69. Lk 24:1-11, 40-43; Joh 20:26-28; Lk 24:38-43.

 

70. Joh 20:11-20; Lk 24:13-31; Apg 1:3.

 

71. 1. Kor 15:20-23, 42-50; Phil 3:20-21; Jes 2:2-5; Offb 21:1-5.

 

72. 1. Kor 2:9, 13:9-12.

 

73. Apg 1:6-11; Heb 4:14, 12:2; 1. Joh 2:1-2.

 

74. Apg 7:56; Offb 4:1, 19:11; Mt 24:30.

 

 

 

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DER HEILIGE GEIST UND DIE KIRCHE

 

Howard Taylor.

 

 

 

75. Frage. Ist Christus nicht mehr bei uns?

 

Antwort. Der Heilige Geist bringt uns in die Gegenwart Jesu, damit wir einander lieben können, wie er uns geliebt hat. Obwohl der Heilige Geist von jeher das Band ist, das Gott mit seinem Volk verbindet, entfaltete sich seine Kraft doch erst in vollem Umfang, nachdem Christus auferstanden war. Das geschah am jüdischen Pfingsttag und war zugleich der Anbeginn des Wirkens der Kirche Jesu Christi.

 

 

 

 

76. F. Was ist die Kirche Christi? Welchen Zweck erfüllt sie?

 

A. Die Kirche Christi ist die Gemeinschaft all derer, die durch den Glauben an Christus Gott als Vater, Retter und Herrn kennen gelernt haben. Die Kirche muss dem Zeugnis der Propheten und Apostel treu bleiben. Sie muss also orthodox sein. Sie muss über menschliche Grenzen wie Nationen oder Rassen hinweg alle Menschen aller Zeitalter in sich vereinen. Sie muss auch dem einen Volk Gottes angehören, das in Lehre und Gemeinschaft bis in die Zeiten der Bibel zurückgeht – sie muss also „katholisch“ sein, oder alles umfassend. Sie muss auch stetig erneuert werden und nie selbstgerecht oder selbstzufrieden sein. Statt dessen muss sie es dem Heiligen Geist und der Heiligen Schrift erlauben, sie dem Herzen und dem Geist Christi stetig näher zu bringen, damit sie sich von Sünd und Fehler freimachen und mehr und mehr das Wirken des Menschen Christus Jesus weitertragen kann – damit sie so ihre Berufung als Leib Christi durch den Heiligen Geist erfüllen kann.

 

 

77  F. Wie sollte die Kirche Christi zum Wirken Christi beitragen?

 

A. Sie ist aufgerufen, zu seinem prophetischen Wirken beizutragen, indem sie das Wort Gottes auf die Angelegenheiten von Völkern und Nationen auslegt, damit sie den Willen Gottes sehen und auf seinen Weg der Wahrheit, Gerechtigkeit und Gnade zurückkehren können. Sie muss das priesterliche Wirken Christi unterstützen, indem sie die Sünden der Welt beichtet, für Vergebung betet und Gottes Gegenwart der Menschheit in Anbetung und Dienst nahe bringt. Sie muss dem königlichen Wirken Christi dienen, indem sie allen Völkern das Evangelium predigt, zu Glauben, Buße und Gehorsam aufruft und vor dem kommenden Königreich Gottes warnt, in dem Gottes Urteil über alle Völker und Menschen kommen wird. All das kann nur durch die Macht des Heiligen Geistes erreicht werden, der uns die Gegenwart von Jesus selbst bringt. Er ruft sein Volk auf, das Kreuz auf sich zu nehmen und ihm wahrhaft nachzufolgen.

 

 

 

 

78. F. Was gibt der Heilige Geist uns als einzelnen Gliedern der Kirche Christi?

 

A. Er gibt uns die Gegenwart Jesu und ermöglicht es uns somit, zu beichten, unsere Schuld hinter uns zu lassen und durch ihn erlöst zu werden.

 

 

79. F. Was ändert sich in unserem Leben, wenn wir durch den Glauben Einigkeit mit Jesus finden?

 

A. Die Geburt, das Leben, der Tod, die Auferstehung und Himmelfahrt Christi zeigen sich in unserem ganzen Leben, wodurch wir tatsächlich Wiedergeburt, Heiligkeit, Vergebung, Erlösung vom Bösen und Versöhnung mit Gott erleben. In Christus werden wir in die Familie Gottes neu hineingeboren. In Christus nennen wir seinen Vater unseren Vater.

 

 

 

80. F. Warum kommen viele, die das Evangelium vernehmen, nicht zum Glauben in Christus? Will Gott, dass jeder gerettet wird?

 

A. Gott will, dass alle Menschen gerettet werden, da Christus für alle gestorben ist. Der Heilige Geist wirkt in den Herzen aller, die das Evangelium hören, doch viele widersetzen sich dem Geist, da sie nicht wollen, dass ihr Leben geändert wird – und das, obwohl sie doch alle ohne Gegenleistung gerettet werden könnten, allein durch Gnade.  

 

 

 

QUELLEN

 

 

 

75. 1. Mose 1:2; Ps.51:10-11; Ps 139:7-8; Mt 28:20; Joh 14:15-18; Apg 2:1-4.

 

76. 2. Tim 1:13 - 2:3; Eph 2:19-22; Gal 3:26-28; Phil 3:10-14.

 

77. 2. Tim 4:1-5; Röm 12:1-2; Kol 4:2-6; Dan 9:3-20; Neh 1:4-11

 

78. 1. Kor 2:1-5, 10-16; Joh 14:15-18, 25-26; Eph 2:8; Joh 16:5-15; Röm 8:1-17.

 

79. Joh 3:1-3; 1. Joh 3:1-9; Kol 2:13; Joh 8:34-36; Röm 6:18, 5:1, 8:15-17; Kol 1:13-14.

 

80. 1. Tim 2:3-6, 4:10; 1 Joh 2:2; 2. Kor 5:15; Lk 7:30; Apg 7:51.

 

 

 

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Wenn Sie die eine oder andere Passage oder Power Point-Präsentation in Ihren Gedanken, beim Bibelstudium oder Vorbereiten als hilfreich empfunden haben, würde ich mich freuen, wenn Sie mir dies über ein ‘Feedback’-Formular (siehe unten) mitteilen und auch angeben könnten, auf welchen Artikel bzw. welche Predigt bzw. welche Buchbesprechung Sie sich damit beziehen.

Howard Taylor begrüßt Fragen und Anmerkungen (auch kritischer Natur)

 

 

 

GNADE UND GESETZ

 

Howard Taylor.

 

 

 

 

 

81. Frage. Was ist Gnade? Ist das eine spirituelle Substanz, die Gott in uns hineinsetzt?

 

Antwort. Man könnte eher sagen, dass Gnade die großzügige, sich selbst aufgebende Liebe Gottes zu uns in Jesus Christus ist, die unserem Leben durch den Heiligen Geist gegeben ist. Allein durch Gnade erlöst werden bedeutet, dass Gott in seinem Sohn uns nicht nur entgegengekommen, sondern bis zu uns gekommen ist. Er ist uns nicht ein Stück weit entgegengekommen und wollte dann, dass wir mit ihm zusammenarbeiten und somit unseren Teil beitragen. Er ist mitten unter unsere Schuld und Tod gekommen. Wir können nicht einmal aus eigener Kraft die Liebe Gottes erwidern. Christus selbst hat sich als Mensch für uns Gott geopfert. Gott hat für uns in Christus alles getan und gibt uns Christus freigiebig durch den Heiligen Geist. Das ist Erlösung allein durch Gnade. Es ist Erlösung allein durch Christus. In Christus hat Gott in alle Ewigkeit seinen Gnadenbund mit uns besiegelt.

 

 

 

82. F. Bedeutet das Wort ‘Bund’, dass Gott so etwas wie eine Vereinbarung oder einen Vertrag mit uns eingegangen ist?

 

A. Solche Worte sollte man lieber nicht gebrauchen, da sie reichlich unpersönlich sind und an eine geschäftliche Transaktion erinnern, die wir mit jemandem eingehen. Geschäftsabschlüsse werden durch rechtskräftige Dokumente besiegelt, in denen die Vertragsbedingungen erläutert werden. Ein besserer Vergleich wäre eine Ehe, in der sich ein Mann und eine Frau bedingungslos das Versprechen geben, einander treu zu lieben, solange sie leben. Wie die Ehe ist auch Gottes Bund mit uns auf seiner bedingungslosen persönlichen Liebe zu uns begründet. Als wir noch Sünder waren, ist Christus für uns gestorben. Wir antworten, indem wir unser Leben bedingungslos in seine Hände geben. Daher gründet unsere Beziehung zu Gott nicht auf einem unpersönlichen geschriebenen Gesetz, sondern auf Gnade und Glauben. Wir können uns Gottes Gunst nicht verdienen, wie ein Arbeiter seinen Lohn verdient (das wäre ja wie ein Vertrag). Im Neuen Testament steht daher, dass wir gerettet sind nicht durch Werke des Gesetzes, sondern aus Gnade durch den Glauben.

 

 

 

83. F. Bedeutet das, dass das geschriebene Gesetz Gottes wie die Zehn Gebote in einem christlichen Leben keinen Platz haben?

 

A. Solange wir auf dieser sündigen Welt leben, sind unsere Liebe und unser Wissen alles Andere als perfekt. Wir wagen es nicht, einfach auf unser eigenes Gewissen, unsere Weisheit oder unsere Gefühle der Liebe zu vertrauen. Wir brauchen das geschriebene Gesetz Gottes, das unsere Liebe zu Gott und zueinander bestimmt und durchdringt. Deshalb ist das geschriebene Gesetz nach wie vor von entscheidender Wichtigkeit für unser christliches Leben, wenngleich es auch nicht die Grundlage unserer Gottesbeziehung darstellt.

 

 

 

84. F. Wenn wir nun in Gottes Gnade leben, bedeutet das, dass das christliche Leben leicht ist, ganz ohne Kämpfen oder Ringen?

 

A. Nein! Christliches Leben ist einem Kampf vergleichbar. Wir müssen dem Heiligen Geist jeden Tag erlauben, in uns zu wirken, was bedeutet, dass wir jeden Tag mit Christus gehen müssen. Wir folgen Jesus jeden Tag. Der Heilige Geist gibt uns die Kraft für diesen Kampf, doch ein Kampf bleibt es dennoch.

 

 

 

QUELLEN

 

 

 

81. Eph 2:8-10; Apg 15:11; Röm 3:23-24.

 

82.-83. Jes 62:5; Jer 31:32; Hos 3:1; Eph 5:22-33; Offb 21:1-3; 2. Mose 20:1-17; Gal 3:10-11, 15-25; Röm 3:21 - 5:2.

 

84. Heb 10:32-39; 1. Pet 1:6-9; Mk 8:34-38; Heb 12:1-13.

 

 

 

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TAUFE UND ABENDMAHL

 

Howard Taylor.

 

 

 

85. Frage. Was ist die Taufe?

 

Antwort. Obgleich Jesus ohne Sünde war, hat er öffentlich seine Zugehörigkeit zu unserer sündigen Menschheit anerkannt, als er Johannes’ Taufe der Buße und Sündenbeichte im Jordan annahm. Wenn wir Sünder getauft werden, erkennen wir Jesu öffentlich als unseren Retter und Herrn an.

 

 

86. F. Was ist die Bedeutung des Wassers in der Taufe?

 

A.  Im Alten Testament wurde Wasser zur zeremoniellen Reinigung verwendet. Zum Beispiel wurde das Lamm mit Wasser gereinigt, bevor es getötet wurde und sein Blut als Opfer versprengt wurde. Als Jesus mit Wasser getauft wurde, sagte Johannes über ihn: ‚Seht das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.’ Wenn wir in Wasser getauft werden, erkennen wir an, dass es das Blut Jesu ist, das uns von aller Sünde reinigt. Es ist interessant, dass Jesus seinen eigenen Tod als eine Taufe bezeichnet. Am Kreuz wurde er quasi in die Sünde und den Tod der Welt hineingetaucht, auf dass unsere Herzen durch den Glauben an ihn geläutert werden.

 

 

87. F. Was ist eine Taufe im Heiligen Geist?

 

A. Als Jesus mit Wasser von Johannes getauft wurde, hat sein Vater über ihn den Heiligen Geist ausgegossen und ihn öffentlich als seinen Sohn anerkannt. Wenn wir unsere Herzen in Demut dem Herrn öffnen, erhalten wir von Gott durch den Heiligen Geist sein Siegel der väterlichen Liebe, damit all das, wofür die Taufe mit Wasser steht, in unserer Erfahrung Wirklichkeit wird und uns die Macht gegeben wird, als Kinder Gottes zu leben, und wir wirkungsvolle Zeugen Christi werden.

 

 

 

88. F. Ist es richtig, kleine Kinder zu taufen, die keine Kenntnis des Evangeliums besitzen?

 

A. Viele Menschen glauben, dass es richtig ist, wenn Eltern und die Kirche öffentlich bekennen, dass ihre kleinen Kinder zu Jesus gehören, dessen Menschlichkeit auch uns umfasst. Manche Christen sagen jedoch, dass Kinder selbst sich für Christus entscheiden müssen, bevor sie getauft werden.

 

 

 

89. F. Wie würden Sie unsere tägliche Gemeinschaft mit Christus beschreiben?

 

A. Es ist eine Beziehung, die geprägt ist vom Hören des Wortes und vom Sprechen mit ihm. Tägliches Gebet und Bibellesen sind somit von entscheidender Bedeutung für das Leben eines Christen. Diese tägliche Zeit der Anbetung sollte individuell oder in der Familie gehalten werden, und am Tag des Herrn (Sonntag) sollte auch jeder von uns in einer Kirche unseren Platz im öffentlichen Gottesdienst einnehmen, morgens und abends.

 

 

 

90. F. Ist diese tägliche Gemeinschaft mit Christus einfach?

 

A. Ja und nein. Sie wird uns ganz frei geschenkt, und doch dürfen wir nie vergessen, dass sie auf den Tod Christi zurückgeht, auf seinen Leib, für uns gegeben, und sein Blut, für uns vergossen. Das dürfen wir nie vergessen.

 

 

 

91. F. Gibt es einen besonderen Gottesdienst, der uns daran erinnert, dass unsere Gemeinschaft mit ihm auf seinem Leib und seinem Blut begründet ist?

 

A. Ja. Kurz bevor Jesus verraten, verhaftet, verurteilt und gekreuzigt wurde, feierte er das jüdische Passa-Fest mit seinen Jüngern. Beim Passa-Fest erinnern sich die Juden an das Lamm, das geopfert und dessen Blut versprengt wurde in der Nacht, als der Herr Israel aus der Sklaverei in Ägypten befreite. Jesus nahm das Brot und den Wein am Passa-Fest und bat seine Jünger, das Brot zu essen im Gedächtnis an den Leib, der für sie gegeben wurde, und den Wein zu trinken im Gedächtnis an das Blut, das für sie vergossen wurde. Die Kirche hat diesen Gottesdienst stets fortgeführt. Wenn wir seines Leibs und seines Bluts gedenken, haben wir auch Gemeinschaft mit ihm. Durch den Heiligen Geist können wir durch unseren Glauben, in Dankbarkeit, im Herzen von ihm zehren. Daher nennen wir diesen Gottesdienst „Abendmahl“ oder „Heilige Kommunion“ oder „Eucharistie“ (was „Danksagung“ bedeutet).  

 

 

92. F. Was sind die Früchte und Gaben des Heiligen Geistes?

 

A. Durch den Heiligen Geist können wir uns Christus nähern und seine Liebe, Freude, seinen Frieden, seine Geduld etc. teilen. Das sind die Früchte des Geistes, die für uns alle gedacht sind. Durch den Heiligen Geist gibt Jesus auch jeder Christin und jedem Christen andere Gaben, die in seiner Nachfolge genutzt werden können. Wir sollen Got nicht alle auf dieselbe Art dienen. Daher unterscheiden sich die Gaben voneinander. Es gibt, zum Beispiel, die Gaben der Heilung, der Verwaltung, des erweckten Geistes, der Lehre und viele andere. Auf die Gabe der Zungenrede werde ich später zurückkommen.

 

 

QUELLEN

 

 

 

85. Mt 3:1-6, 13-17; Mt 28:19; Mk 16:15-16; Apg 2:38; Röm 6:1-4; Kol 2:9-12.

 

86. 3. Mose 1:9; 2. Mose 30:17-21; 3. Mose 15; 4. Mose 19; 2. Chron 4:6; Ps 51:7-10; Hes 36:25-27; Joh 1:29, 36; 1. Joh 1:7, 5:6-8; Mk 10:39.

 

87. Mt 3:11, 16-17; Apg 1:4,5; 2:1-4; Eph 1:13,14; 1. Kor 12:13; Joh 7:37-39.

 

88. Mt 18:1-5; Apg 16:29-34; Mk 16:15-16; Apg 2:38-39.

 

89. Mt 11:27-30; 4:4; 6:6; Mk 1:35; Lk 3:21; 11;1-13; 18:1; Apg 1:12-14; 3:1; Eph 6:18; Phil 4:6; Jak 5:13-18; 2. Tim 3:15-17; Heb 13:15-19.

 

90. Lk 9:23; Eph 3:14-19; 1. Joh 1:7.

 

91. 2. Mose 11,12; Mt 26:26-29; Joh 6:35-63; 1. Kor 10:16-17; 11:20-29.

 

92. Gal 5:22; Eph 4:11-16; 1. Kor 12.

 

 

 

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Wenn Sie die eine oder andere Passage oder Power Point-Präsentation in Ihren Gedanken, beim Bibelstudium oder Vorbereiten als hilfreich empfunden haben, würde ich mich freuen, wenn Sie mir dies über ein ‘Feedback’-Formular (siehe unten) mitteilen und auch angeben könnten, auf welchen Artikel bzw. welche Predigt bzw. welche Buchbesprechung Sie sich damit beziehen.

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VOLLENDETE ERLÖSUNG

 

Howard Taylor.

 

 

 

93. Frage. Wird unsere Erlösung in diesem Leben vollendet?

 

Antwort. Sie ist nicht vollendet, aber sie ist dennoch wirklich. In diesem Leben kommen uns die ersten Früchte des Geistes zu, aber wir erwarten dennoch die Hoffnung der Gerechtigkeit. Bis zu diesem Tag ist unser Bund versiegelt mit dem Heiligen Geist, welcher ist das Unterpfand unseres Erbes, bis er unser Eigen wird.

 

 

 

94. F. Als Antwort auf Frage 79 haben Sie kurz Bezug genommen auf das, was sich in unserem Leben ändert als Ergebnis unseres Lebens im Glauben und unserer Wiedergeburt in Christus. Können Sie das näher erläutern?

 

A. Ich möchte das im Rahmen der Stichwörter Rechtfertigung, Befreiung und Heiligung näher ausführen – alles Gaben, die uns zuteil werden, wenn wir von dem einen Geist auf den einen Herrn Jesus Christus getauft werden.

 

 

 

95. F. Was ist Rechtfertigung?

 

A. Rechtfertigung ist ein Rechtsbegriff aus den Gerichten des Altertums. Es bedeutet, in die richtige Beziehung mit dem Gericht gesetzt zu werden. Das Wunder des Evangeliums ist, dass sündige Menschen durch den Tod und die Himmelfahrt Christi in die richtige Beziehung zum Richter der ganzen Welt gesetzt werden. In Christus wird uns vergeben; in Christus werden wir in die Gegenwart Gottes gebracht. Da wir nun in der richtigen Beziehung zu Gott stehen, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus. Kurz gesagt – die Rechtfertigung ist Vergebung und Versöhnung mit Gott. Wir haben zuvor (Frage 35) festgestellt, dass eine der Folgen unseres schwachen Glaubens und unseres Aufbegehrens unsere Trennung von Gott war.

 

 

96. F. Was ist Befreiung?

 

A. Wir haben, auch unter Frage 35, festgestellt, dass eine weitere Folge unseres Sündenfalls unsere Verbindung zu Kräften des Bösen war. Christus, unser König, hat mit den Kräften des Bösen gerungen und sie durch seinen Tod am Kreuz geschlagen, wo er an unserer Statt starb. Er hat uns von der Knechtschaft Satans, von Schuld und Todesfurcht befreit, wodurch wir nun frei sind, seinen Willen zu tun.

 

 

97. F. Heißt das, dass Christen vom Satan in Ruhe gelassen werden?

 

A. Nein. Satan versucht dennoch, uns zur Sünde zu verführen, doch er hat keine Macht über uns. Gleichermaßen – obwohl Christen sich nicht mehr in Sünde üben – sind wir doch nicht so frei, als dass wir nicht täglich um Vergebung bitten müssten. Das Gebet ‚Vergib uns unsere Schuld und erlöse uns von dem Bösen’ ist das Gebet der Christenheit, bis der Herr kommt.

 

 

 

98. F. Was ist Heiligung?

 

A. Wir haben gesehen, dass eine dritte Folge des Sündenfalls der Menschheit war, dass unser Wesen von der Sünde verdorben wurde. Von Natur aus sind wir unrein. Doch der Sohn Gottes wurde einer von uns und hat uns durch sein Blut Reinigung gebracht. Wenn wir mit ihm eins werden, sind wir auch eins mit seiner Heiligkeit und Liebe. Er pflanzt seinen Samen der Liebe in unsere Herzen und senkt sein Beil auf die Wurzel aller Sünde in unseren Herzen.

 

 

 

99. F. Bedeutet das, dass wir den neuen Samen der Liebe pflegen und das Böse in unseren Herzen begraben müssen?

 

A. Ja, denn wer im Felde seines Fleisches sät, wird Tod ernten, doch wer im Felde des Geistes sät, wird das ewige Leben ernten.

 

 

 

QUELLEN

 

 

 

93. Röm 8:23-25; Eph 1:13,14; Gal 5:5; Phil 3:12-16.

 

94. Röm 8:1-2; 2. Kor 5:17; Gal 2:20; 1. Pet 1:2; Röm 6:17-18; Kol 1:13-14.

 

95. Röm 3:21 - 5:2.

 

96. Kol 1:13-14; Joh 8:34-36; Heb 2:14-15; 1. Joh 3:8.

 

97 1. Kor 10:13; Heb 2:18; 4:15; 1. Pet 5:8; Eph 6:10-17; 1. Joh 3:9; 1.Joh 1:7 - 2:2; Lk 11:4;             Mt 6:12-13.

 

98. Mt 3:10; Röm 5:5; 1. Kor 1:2.

 

99. Gal 5:16-26.

 

 

 

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Wenn Sie die eine oder andere Passage oder Power Point-Präsentation in Ihren Gedanken, beim Bibelstudium oder Vorbereiten als hilfreich empfunden haben, würde ich mich freuen, wenn Sie mir dies über ein ‘Feedback’-Formular (siehe unten) mitteilen und auch angeben könnten, auf welchen Artikel bzw. welche Predigt bzw. welche Buchbesprechung Sie sich damit beziehen.

Howard Taylor begrüßt Fragen und Anmerkungen (auch kritischer Natur)

 

 

 

DAS HIMMELREICH.

 

Howard Taylor.

 

 

 

100. Frage. Als Antwort auf Frage 93 haben Sie gesagt, dass unsere Errettung nun nicht vollkommen ist. Wie wird es sein, wenn Christus wiederkommt?

 

Antwort. Mit menschlicher Sprache ist nicht zu beschreiben, wie es sein wird. Wir werden Dinge sehen, die kein irdisches Auge je gesehen hat, Dinge hören, die kein irdisches Ohr je vernommen hat, Dinge erleben, die sich kein irdischer Geist je hätte vorstellen können. Die Gabe der Zungenrede, die Gott manchen Christen zuteil werden lässt, ist ein Vorgeschmack darauf, da häufig jemand, der in Zungen redet, von Mysterien spricht, die die menschliche Erfahrung übersteigen.

 

 

 

 

101. F. Ist die Zukunft vollkommen ungewiss?

 

A. Nein. Wir wissen, dass die Menschen gerichtet und voneinander getrennt werden und unsere Erlösung vollendet wird. Vor diesem Tag wird die Kirche in allen Teilen der Welt Zeugnis leisten, und Israel wird ein Zeichen für alle Völker sein.

 

 

 

102. F. Wie wird unsere Erlösung vollendet? Sagen Sie mir erst, wie unsere Rechtfertigung und Versöhnung mit Gott vollendet wird in der neuen Schöpfung.

 

A. Wir werden dem Herrn von Angesicht zu Angesicht gegenüber treten. Himmel und Erde, Gott und sein Volk werden wiedervereinigt werden. Gott wird bei uns wohnen und wir werden bei ihm wohnen.

 

 

 

103. F. Wie wird unsere Befreiung von allem Bösen vollendet?

 

A. In der neuen Schöpfung werden wir von der Gegenwart Satans, von Sünd und Tod befreit, damit das Leid nicht mehr sein wird. Gott wird jede Träne aus unseren Augen wischen. Es wird keinen Tod und keine Trauer und kein Weinen und keine Pein geben, denn die alte Ordnung der Dinge wird verschwunden sein.

 

 

 

104. F. Auf welche Weise wird unsere Heiligung vollendet?

 

A. Wenn er kommt, werden wir wie er sein, denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Unser ganzes Sein, Körper, Geist und Seele, werden wie seine werden. Er wird unsere schwachen Leiber verwandeln, und sie werden wie sein herrlicher Leib werden.

 

 

 

105. F. Wird das Königreich Gottes nicht Stück für Stück über uns kommen?

 

A. Nein. Jesus hat gesagt: ‘So wie der Blitz von Osten ausfährt und bis Westen leuchtet, so wird die Wiederkunft des Menschensohnes sein.’

 

 

 

106. F. Wann wird dieser Tag kommen?

 

A. Das weiß niemand außer Gott. Wir dürfen keine Vermutungen anstellen über das genaue Datum der Wiederkunft Christi. Allerdings müssen wir für ihn bereit sein und auf Zeichen achten, dass sein Kommen nahe ist.

 

 

 

107. F. Welche Zeichen sind das?

 

A. Es gibt viele. Wir müssen davon ausgehen, dass die Bösartigkeit der Menschen und Naturkatastrophen in den letzten Tagen stark zunehmen werden. Die Bibel gibt uns jedoch auch die Vision, dass die Kirche sich vor dem Jüngsten Tag des Herrn in alle Winkel der Erde ausgebreitet hat. Es ist sicherlich von Bedeutung, dass die christliche Kirche in der letzten Hälfte des 20. Jahrhunderts und zu Beginn des 21. Jahrhunderts schneller als je zuvor in ihrer Geschichte besonders in Afrika und Asien wächst. Das Volk Israel ist ein weiteres wichtiges Zeichen.

 

 

 

108. F. Wie kann Israel nach wie vor Teil von Gottes besonderem Plan sein? Hat es nicht Christus abgelehnt, als die Juden ihn kreuzigen ließen?

 

A. Obgleich alle Apostel und die ersten Christen Juden waren und ihre jüdische Identität bewahrten, ist Ihr Einwand, dass ein großer Teil Israels Christus abwies, berechtigt. Doch ihre Ablehnung Jesu symbolisierte das Aufbegehren der ganzen Welt gegen Gott. Christus nahm nicht nur ihre ganze Schuld auf sich, sondern durch ihre Sünden auch unsere. (Siehe Frage bzw. Antwort 57). Das Neue Testament, das auf dem Alten Testament aufbaut, zeigt, wie Gott beabsichtigte, ihre Sünde in der Kreuzigung Jesu als das Mittel zu verwenden, durch das er alle Menschen erlösen würde. Im Laufe der ganzen Menschheitsgeschichte haben Kräfte des Bösen versucht, die Juden auszulöschen, doch wie der brennende Busch kann das Feuer sie nie verschlingen. Gott hat sie in besonderer Weise als Zeichen seiner Sorge um alle Völker beschützt. In ihrer furchtbaren und doch außergewöhnlichen Geschichte prüft Gott das Gewissen der Kirche und der Welt. Sie werden in Gottes Plan für der Welt Ende einen sehr bedeutenden Platz einnehmen. Bis sie Jesus als ihren Messias anerkennen, können sie die wahre Bedeutung ihrer Geschichte nicht erkennen und nicht sehen, wie ‚in all ihrem Leid auch er leidet’. Wir müssen für den Tag arbeiten und beten, an dem ganz Israel gerettet wird. Für die ganze Welt wird diese Zeit segensreich sein.

 

 

109. F. Wenn das Ende kommt, was wird mit jenen passieren, die sich dem Heiligen Geist verschlossen und Christus abgelehnt haben?

 

A. Die Bibel macht deutlich, dass am Jüngsten Tag die Menschen gerichtet und voneinander getrennt werden. Das Schicksal vieler wird es sein, ewig von Gott getrennt zu bleiben. Die Bibel verwendet mehrere Worte, um diesen Zustand zu beschreiben: Hölle, Feuersee, Vernichtung, oder einfach Tod. Wir wissen nicht genau, worauf sich diese Worte beziehen, eben nur, dass es sich um ein Schicksal handelt, vor dem man sich fürchten muss.

 

 

 

110. F. Was ist mit den Menschen, die mit der Gnade Gottes nie in Berührung gekommen sind?

 

A. Das steht nicht in der Bibel. Zugleich erlegt sie uns aber dringend die Verantwortung auf, das Evangelium allen Menschen zu predigen, da sie ohne Christus den Weg zur Erlösung nicht finden können. Was das Jüngste Gericht angeht, können wir darauf vertrauen, dass der Richter über alle Welt Recht sprechen wird. Man muss keinesfalls fürchten, dass er ungerecht urteilen wird. Er weiß mehr über jeden einzelnen Menschen, als wir es uns vorstellen können.

 

 

 

111 F. Wird die Wiederkunft des Herrn für die Natur von Bedeutung sein?

 

A. Absolut. Deswegen sind weite Teile der Bibel nicht nur am auserwählten Volk interessiert, sondern auch am Gelobten Land und seiner Beziehung dazu. In der Gegenwart stöhnt die ganze Schöpfung vor Schmerz auf und wartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes. Die errettete Menschheit wird von Neuem ihren Platz an der Spitze der Natur einnehmen, die neu geschaffen wird – ein neuer Himmel und eine neue Erde. An diesem Tag wird der Himmel sich freuen und die Erde fröhlich sein. Der Psalmist schreibt, dass das Meer sich regen wird und alles, was darinnen ist. Das Feld wird fröhlich sein und alles, was darauf ist. Lasset rühmen alle Bäume im Walde vor dem HERRN; denn er kommt, denn er kommt, zu richten das Erdreich. Er wird den Erdboden richten mit Gerechtigkeit und die Völker mit seiner Wahrheit.

 

 

112. F. Bedeutet diese wunderbare Hoffnung, dass es keinen Sinn hat, heute für Gerechtigkeit und Frieden in der Welt zu arbeiten? Wir scheinen nicht viel tun zu können, um die Welt vor dem Übel zu bewahren. Sollten wir nicht einfach auf die Wiederkunft Christi warten?

 

A. Wenn wir wahrhaft eins sind mit Christus, werden wir seine Liebe für unsere verlorene Welt und seine Trauer über ihr Leiden teilen. Deswegen können wir aller Unterdrückung, Ungerechtigkeit und allen Kriegen niemals gleichgültig gegenüberstehen. Obwohl wir uns vor all dem nicht fürchten sollten, sollten wir leidenschaftlich für Wahrheit, Frieden und Menschenwürde für alle Menschen streiten. Obwohl die Kirche das Himmelreich nie vollkommen auf Erden aufbauen kann, können wir die Welt viel mehr zum Guten beeinflussen, als wir uns klarmachen. Wir müssen an unserem Glauben festhalten und dürfen ihn nicht für die Moden und Gebräuche unseres Zeitalters verleugnen. Wir müssen auch versuchen, die Welt zu verstehen, damit wir Christus in ihr wirkungsvoll dienen können.

 

Als Salz der Erde und Licht der Welt müssen wir darauf hinarbeiten, den Weg zu ebnen für die Wiederkunft des Herrn, wenn wir in seinem Namen für das Gute der Völker und Nationen wirken. (Gebet und Nachfolge sind unsere wirkungsvollsten Werkzeuge.) Nur, wenn wir dem Herrn so dienen, werden wir bereit sein für sein ewiges Königreich.

 

 

 

 

QUELLEN

 

 

 

100. 1. Kor. 2:9; 13:1,9-13; 14.

 

101. Mt 25:31-46; Röm 13:11; Mt 24:14; Jes 11:12.

 

102. Mt 5:8; 1. Joh 3:2; Offb 21:1-3, 22:3-5; Jes 62:4-5; 60:19,20; 65:17-19.

 

103. Jes 61:1-3; 65:17-22; Offb 20:10; 21:4-7.

 

104. 1. Joh 3:2; 1. Kor 15:49; Phil 3:20-21; Röm 8:29.

 

105. Sach 12:10; 13:1; 14:3-9; Mt 24:27-30, 36-44; Offb 1:7.

 

106. Mt 24:36; Apg 1:6,7.

 

107. Mt 24:4-13,29; Jes 60:1-5.

 

108. (a) Apg 7:51-53; Apg 21:17-26,39; Röm 9:1-5.

 

(b) 5. Mose 29:2-4; Jes 42:18-20; 63:17; Röm 11:8-14,25-32.

 

(c) 2. Mose 1:8-22; Esther 3:1-6; Ps 44:20-22; 83:3-5; 2. Mose 3:1-6; Mal 3:6; Jer 30:31; 12:14-17; Hes 36; Jes 63:9; Ps 98:3; 102:16-18; Apg 1:6-7; Sach 12:10; 13:1; 14:3-9; Röm 11:12-15.

 

109. Mt 23:33; Mt 25:45-46; Mt 7:13-14, 21-27; 10:28; 2. Thes 1:9; Offb 20:10-15; 21:6-8; Röm 6:23.

 

110. Eph 2:11-12; Apg 10:34-35; Mt 28:18-20; 1. Kor 9:16; 1. Mose 18:25; Joh 5:22; Offb 16:7; Röm 2:16; Ps 103:11-14.

 

 

 

111. 1. Chr 16:14-18; 15.35:1-255:12-13; Jer 33:10-13; Röm 8:19-22; Ps 96:10-13, 98:7-9: Jes 11:1-9, 65:25.

 

112. Mt 5:1-16, 6:5-13,25-34; Jes 40:3; Micha 6:8; Dan 9:20-23; Eph 6:18-20; Jak 5:16-18; Eph 4:4-9.

 

 

 

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